
Privatpraxis Soares
Praxis für Osteopathie in Bielefeld.
Dr. med. univ. (Br.)
A. Reinaldo Soares
Arzt
Tätigkeitsschwerpunkt
Osteopathie für Kinder und Erwachsene
Täglich
Termin nur nach Vereinbarung
für Bielefeld und Gütersloh:
0521/52227171
Osteopathische Behandlung bei Knie- und Hüftschmerzen
Knie- und Hüftschmerzen gehören zu den häufigsten muskuloskelettalen Beschwerden. Ursachen sind unter anderem Arthrose, funktionelle Bewegungseinschränkungen, muskuläre Dysbalancen, Überlastung sowie Veränderungen der Faszien und des Gangbildes.
Die osteopathische Behandlung verfolgt das Ziel, Beweglichkeit wiederherzustellen, Schmerzen zu reduzieren und die Funktion der gesamten unteren Extremität zu verbessern. Dabei werden nicht ausschließlich Knie oder Hüfte behandelt, sondern auch Becken, Lendenwirbelsäule, Faszien und Muskelketten.
Wirkmechanismen
Die osteopathische Behandlung kann unter anderem folgende Ziele verfolgen:
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Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit
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Reduktion muskulärer Verspannungen
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Verbesserung der Faszienbeweglichkeit
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Optimierung der Durchblutung
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Verbesserung des Gangbildes
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Verminderung nozizeptiver Schmerzreize
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Verbesserung der gesamten Biomechanik der unteren Extremität
Wissenschaftliche Evidenz
Die aktuelle wissenschaftliche Literatur zeigt:
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Bei Hüftarthrose gibt es Hinweise, dass manuelle Therapie Schmerzen und Funktion kurzfristig und teilweise auch längerfristig verbessern kann.
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Für Kniearthrose zeigen Studien ebenfalls Verbesserungen, die Evidenz ist jedoch insgesamt weniger eindeutig.
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Osteopathische Verfahren gelten bei sachgerechter Anwendung als sicher; schwerwiegende Nebenwirkungen wurden in den ausgewerteten Studien kaum berichtet. (NCBI)
Eine aktuelle Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2026 kommt zu dem Schluss, dass Osteopathie bei verschiedenen muskuloskelettalen Beschwerden Schmerzen lindern kann, die Evidenz für Kniebeschwerden jedoch noch begrenzt ist und weitere hochwertige Studien erforderlich sind. (PMC)
Typische osteopathische Behandlungsansätze
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Untersuchung des Gangbildes
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Mobilisation der Hüfte
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Mobilisation des Kniegelenkes
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Behandlung des Iliosakralgelenkes
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Behandlung der Lendenwirbelsäule
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myofasziale Techniken
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Muskel-Energie-Techniken
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Behandlung der Faszienketten
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Anleitung zu Eigenübungen
Wann sollte zusätzlich ärztlich abgeklärt werden?
Eine sofortige ärztliche Diagnostik ist notwendig bei:
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frischem Trauma
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starker Schwellung
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Fieber
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deutlicher Bewegungseinschränkung
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Verdacht auf Fraktur
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neurologischen Ausfällen
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anhaltenden Beschwerden trotz Therapie
Fazit
Die osteopathische Behandlung kann insbesondere als Bestandteil eines multimodalen Therapiekonzepts bei Knie- und Hüftbeschwerden sinnvoll sein. Die stärkste Evidenz besteht derzeit für bestimmte Formen der manuellen Therapie bei Hüftarthrose; für Kniebeschwerden gibt es positive, aber insgesamt weniger eindeutige wissenschaftliche Ergebnisse. Osteopathie ersetzt jedoch keine notwendige orthopädische oder rheumatologische Diagnostik. (NCBI)
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French HP, Brennan A, White B, Cusack T. Manual therapy for osteoarthritis of the hip or knee: a systematic review. Manual Therapy. 2011. (NCBI)
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Gassner L et al. Osteopathy for Musculoskeletal Pain: A Systematic and Umbrella Review of Effectiveness and Safety. 2026. (PMC)
Wenn Sie möchten, kann ich daraus zusätzlich eine professionelle PDF-Broschüre (6–10 Seiten) für Ihre Praxis Soares Osteopathie erstellen – mit modernen Grafiken, rechtlich unbedenklichen Symbolzeichnungen, Quellenangaben sowie Platzhaltern für eigene Fotos. Dadurch können Sie die Broschüre direkt an Patienten ausgeben oder auf Ihrer Website veröffentlichen.
Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilungsversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung der Osteopathischen Medizin. Für den Bereich der Wirbelsäule, z.B. beim chronischen Schmerz-Syndrom der Wirbelsäule geht die Bundesärztekammer in der Regel von einer Wirksamkeit osteopathischer Behandlungen aus (Deutsches Ärzteblatt 2009, Seite 2325 ff.). Im Übrigen gibt es bislang keine Studien, die in wissenschaftlicher Hinsicht die Wirkungsweise der Osteopathischen Medizin bei den zuvor aufgeführten Krankheitsbildern nachweisen.


