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Osteopathie bei Schwindel

Schwindel gehört zu den häufigsten Beschwerden in der ärztlichen Praxis. Betroffene berichten über Drehschwindel, Schwankschwindel, Benommenheit oder Unsicherheit beim Gehen. Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein und reichen von Erkrankungen des Innenohrs über neurologische oder internistische Erkrankungen bis hin zu Funktionsstörungen der Halswirbelsäule oder des Kiefergelenks.

Vor einer osteopathischen Behandlung sollte daher immer ärztlich abgeklärt werden, ob eine behandlungsbedürftige Erkrankung vorliegt.

Wie kann Osteopathie helfen?

 

Bei einigen Patientinnen und Patienten stehen Verspannungen der Nackenmuskulatur, Bewegungseinschränkungen der Halswirbelsäule oder Störungen des Zusammenspiels zwischen Muskulatur, Gelenken und Gleichgewichtssystem im Vordergrund. In diesen Fällen kann eine osteopathische Behandlung sinnvoll sein.

Die Behandlung kann unter anderem folgende Bereiche umfassen:

  • Untersuchung der Beweglichkeit der Halswirbelsäule

  • Behandlung verspannter Nacken- und Schultermuskulatur

  • Verbesserung der Beweglichkeit der oberen Halswirbelsäule

  • Untersuchung des Kiefergelenks (CMD), falls Beschwerden bestehen

  • Behandlung der faszialen Spannungen im Bereich von Kopf, Nacken und Brustkorb

  • Förderung einer harmonischen Körperhaltung und Bewegungskoordination

Ziel der Behandlung ist es, die Beweglichkeit wiederherzustellen, muskuläre Spannungen zu reduzieren und die natürliche Funktion des Bewegungsapparates zu unterstützen.

Wissenschaftliche Erkenntnisse

 

Eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse zeigte, dass osteopathische beziehungsweise vergleichbare manualtherapeutische Techniken bei bestimmten Schwindelerkrankungen mit einer Verringerung von Schwindelintensität, Schwindelhäufigkeit und der dadurch verursachten Einschränkung verbunden sein können. Gleichzeitig weisen die Autoren darauf hin, dass weitere hochwertige Studien erforderlich sind, um diese Ergebnisse zu bestätigen.

 

Wann sollte sofort ärztlich abgeklärt werden?

 

Eine sofortige ärztliche Untersuchung ist notwendig bei:

  • plötzlich einsetzendem sehr starkem Schwindel

  • Lähmungen oder Gefühlsstörungen

  • Sprach- oder Sehstörungen

  • starken Kopfschmerzen

  • Bewusstseinsverlust

  • Brustschmerzen oder Atemnot

In diesen Fällen ersetzt eine osteopathische Behandlung keinesfalls die notwendige medizinische Diagnostik.

 

Unser Behandlungsansatz

 

In unserer Praxis betrachten wir den Menschen ganzheitlich. Nach einer ausführlichen Anamnese und Untersuchung erstellen wir einen individuellen Behandlungsplan. Osteopathie kann – je nach Ursache – eine sinnvolle Ergänzung zur ärztlichen Behandlung sein und dabei helfen, Beweglichkeit, Körpergefühl und Lebensqualität zu verbessern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilungsversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung der Osteopathischen Medizin. Für den Bereich der Wirbelsäule, z.B. beim chronischen Schmerz-Syndrom der Wirbelsäule geht die Bundesärztekammer in der Regel von einer Wirksamkeit osteopathischer Behandlungen aus (Deutsches Ärzteblatt 2009, Seite 2325 ff.). Im Übrigen gibt es bislang keine Studien, die in wissenschaftlicher Hinsicht die Wirkungsweise der Osteopathischen Medizin  bei den zuvor aufgeführten Krankheitsbildern nachweisen.

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