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Mit „Rheuma“ bezeichnet man in der Umgangssprache Beschwerdebilder und Krankheiten mit Schmerzen und Funktionseinschränkungen am Bewegungssystem (Gelenke, Wirbelsäule, Knochen, Muskeln und Sehnen). 

 

Ursprünglich kommt der Begriff Rheuma von dem griechischen Wort „rheo" („ich fließe"), und wird heute im Zusammenhang mit Rheuma frei übersetzt als „ziehende Schmerzen".

 

In der Rheumatologie kennt man mehr als 100 verschiedene rheumatische Krankheiten. Viele rheumatische Krankheiten betreffen nicht nur das Bewegungssystem. Je nach Krankheitsbild können auch die Haut, die inneren Organe oder das Nervensystem beteiligt sein.

Rheumatische Erkrankungen umfassen über 100 verschiedene Krankheitsbilder. Besonders häufig ist die rheumatoide Arthritis, eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem die Gelenkinnenhaut angreift. Typische Beschwerden sind Schmerzen, Schwellungen, Morgensteifigkeit und eine eingeschränkte Beweglichkeit. Ohne Behandlung kann es zu dauerhaften Gelenkschäden kommen. Eine frühzeitige rheumatologische Behandlung ist daher entscheidend. (MedlinePlus)

Kann Osteopathie helfen?

Die Osteopathie behandelt nicht die Ursache einer rheumatoiden Arthritis und ersetzt keine medikamentöse Therapie durch einen Rheumatologen. Sie kann jedoch bei einigen Patientinnen und Patienten begleitend sinnvoll sein, insbesondere zur Verbesserung der Beweglichkeit, zur Entspannung überlasteter Muskeln und Faszien sowie zur Linderung muskuloskelettaler Beschwerden. Die wissenschaftliche Evidenz für Osteopathie bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen ist derzeit begrenzt; einige Studien zeigen positive Effekte auf Schmerzen und Funktion, insgesamt sind jedoch weitere hochwertige Studien erforderlich. (MedlinePlus)

Mögliche Ziele der osteopathischen Behandlung

  • Verbesserung der Gelenkbeweglichkeit

  • Reduktion muskulärer Verspannungen

  • Unterstützung der Körperhaltung

  • Verbesserung der Bewegungskoordination

  • Förderung der allgemeinen Lebensqualität

  • Ergänzung zur ärztlichen und physiotherapeutischen Behandlung

 

 

Wann sollte keine osteopathische Behandlung erfolgen?

Bei einem akuten Rheumaschub mit starker Gelenkentzündung, Fieber oder hochgradiger Schwellung sollte zunächst eine rheumatologische Untersuchung erfolgen. Erst nach ärztlicher Freigabe kann eine ergänzende osteopathische Behandlung sinnvoll sein. (MedlinePlus)

Wissenschaftliche Quellen

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Becken Rheuma.jpg
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Aus rechtlichen Gründen wird darauf hingewiesen, dass in der Benennung der beispielhaft aufgeführten Anwendungsgebiete selbstverständlich kein Heilungsversprechen oder die Garantie einer Linderung oder Verbesserung aufgeführter Krankheitszustände liegen kann. Die Anwendungsgebiete beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungen in der hier vorgestellten Therapierichtung der Osteopathischen Medizin. Für den Bereich der Wirbelsäule, z.B. beim chronischen Schmerz-Syndrom der Wirbelsäule geht die Bundesärztekammer in der Regel von einer Wirksamkeit osteopathischer Behandlungen aus (Deutsches Ärzteblatt 2009, Seite 2325 ff.). Im Übrigen gibt es bislang keine Studien, die in wissenschaftlicher Hinsicht die Wirkungsweise der Osteopathischen Medizin  bei den zuvor aufgeführten Krankheitsbildern nachweisen.

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